Ein Resort, gebaut für ruhiges Wasser

Costa Calma liegt am schmalen Hals der Halbinsel Jandía, auf der geschützten Ostseite. Der Name sagt genau, was man erwartet: dieser Küstenabschnitt ist durch die Jandía-Berge vor den Passatwinden aus Nordost geschützt, was bedeutet, dass das Wasser an den meisten Tagen ruhig, klar und überraschend warm ist.
Der Ort selbst ist ein geplantes Resort aus den 1980ern — kein altes Dorf, kein Fischerhafen. Was man stattdessen findet, ist eine lange Reihe niedrig gebauter Hotels und Apartmentanlagen entlang weniger Küstenkilometer, mit palmenbeschatteten Alleen, Supermärkten, einem Einkaufszentrum und einer stetigen Auswahl an Restaurants. Es ist organisiert, einfach und zielt klar auf Familien und Paare ab, die eine entspannte Sonnenwoche wollen.
Das Publikum ist tendenziell älter als in Corralejo und deutlich deutscher. Die Leute kommen Jahr für Jahr wieder — man sieht dieselben Gesichter an denselben Strandbars. Abends ist es ruhig: Die meisten Restaurants schließen gegen 23 Uhr, und richtiges Nachtleben fehlt im Wesentlichen. Vielen Gästen passt das hervorragend.








