Luftaufnahme der geschützten türkisfarbenen Bucht von Costa Calma und des Resortstreifens an der Halbinsel Jandía
Costa Calma, Fuerteventura

Costa Calma

Kristallklare Lagunen und sanfte Wellen – perfekt für Familien

Costa Calma macht seinem Namen alle Ehre – eine ruhige Küste auf halbem Weg durch die Jandía-Halbinsel. Die flache türkisfarbene Lagune bei Sotavento ist weltweit unter Windsurfern bekannt, aber das ruhige Wasser ist ebenso ideal für kleine Kinder, die schwimmen lernen. Der Ort ist gut organisiert mit Supermärkten, Restaurants und einer entspannten Atmosphäre, die Familien und Paaren gleichermaßen gefällt.

Ein Resort, gebaut für ruhiges Wasser

Sheltered turquoise bay at Costa Calma backed by hotels and palm trees
The eastern coast sits sheltered from the trade winds

Costa Calma liegt am schmalen Hals der Halbinsel Jandía, auf der geschützten Ostseite. Der Name sagt genau, was man erwartet: dieser Küstenabschnitt ist durch die Jandía-Berge vor den Passatwinden aus Nordost geschützt, was bedeutet, dass das Wasser an den meisten Tagen ruhig, klar und überraschend warm ist.

Der Ort selbst ist ein geplantes Resort aus den 1980ern — kein altes Dorf, kein Fischerhafen. Was man stattdessen findet, ist eine lange Reihe niedrig gebauter Hotels und Apartmentanlagen entlang weniger Küstenkilometer, mit palmenbeschatteten Alleen, Supermärkten, einem Einkaufszentrum und einer stetigen Auswahl an Restaurants. Es ist organisiert, einfach und zielt klar auf Familien und Paare ab, die eine entspannte Sonnenwoche wollen.

Das Publikum ist tendenziell älter als in Corralejo und deutlich deutscher. Die Leute kommen Jahr für Jahr wieder — man sieht dieselben Gesichter an denselben Strandbars. Abends ist es ruhig: Die meisten Restaurants schließen gegen 23 Uhr, und richtiges Nachtleben fehlt im Wesentlichen. Vielen Gästen passt das hervorragend.

Strände und die Sotavento-Lagune

Playa de Costa Calma ist der Stadtstrand — sauber, mit Blauer Flagge, mit Liegen, Duschen und einer Reihe von Strandbars. Der Einstieg ins Wasser ist sanft und das Schwimmen ruhig. Geht man am Ufer nach Süden, erreicht man Playa de la Barca und dann die berühmte Sotavento-Lagune, eines der weltweit führenden Windsurfreviere und Austragungsort des PWA-Weltcups jeden Sommer.

Sotavento funktioniert dank einer langen Sandbank, die bei Hochwasser eine riesige flache Lagune einschließt. Bei Niedrigwasser läuft fast alles ab und hinterlässt einen enormen flachen Strand. Beide Zustände sind spektakulär. Auch Nicht-Windsurfer kommen für die Wasserfarbe und die seltsame Gezeitenlandschaft. Vom Südende Costa Calmas geht man in 30 bis 40 Minuten dorthin, mit dem Auto in zehn.

Zum Schnorcheln bieten die felsigen Ränder bei Playa del Bajo Negro (kurz nördlich des Ortes) die beste Sicht — bringt eigene Ausrüstung mit, da der Verleih hier nicht zuverlässig ist.

Was man abseits des Strands tun kann

Radfahren ist das Aushängeschild. Die FV-2 hat einen parallelen Radweg, der fast die ganze Halbinsel hinunterläuft, und an der Hauptstraße gibt es Fahrradverleihe. Starke Fahrer schaffen morgens den Weg nach Morro Jable und zurück; sanftere Touren beinhalten eine Schleife um die Salinen bei La Pared auf der windzugewandten Seite.

Windsurf- und Kiteschulen häufen sich rund um Sotavento — René Egli ist die größte und bekannteste, mit Kursen für alle Niveaus und Tagesverleih. Sie holen dich von Costa Calma ab, wenn du einen Kurs gebucht hast.

Für einen Tapetenwechsel fährt man 30 Minuten nördlich zum Dorf La Pared an der atlantikzugewandten Küste — dramatische Klippen, große Wellen, ein paar Klippen-Restaurants. Der Kontrast zur ruhigen Bucht von Costa Calma ist auffällig. Landeinwärts liegt das Dorf Pájara, 25 Autominuten entfernt, mit einer berühmten Kirche aus dem 17. Jahrhundert mit kunstvollem Steinportal und einem guten Samstagsmarkt.

Praktisch: wann hin, wo wohnen

Der Flughafen liegt etwa 65 Kilometer nördlich, rund 50 Autominuten. Der Expressbus Linie 10 verkehrt stündlich entlang der FV-2 vom Flughafen und hält in Costa Calma.

Die geschützte Lage von Costa Calma sorgt für ganzjährige Eignung. Im Winter sind die Wassertemperaturen hier typischerweise ein bis zwei Grad wärmer als an der windzugewandten Küste. Der Sommer ist heiß, aber die Bucht ruhiger als die nördlichen Resorts. Die Nebensaisons (April bis Juni, September bis Mitte November) sind ideal — warm, sonnig und ruhiger.

Zur Wohnwahl: Die Apartmentanlagen beidseits der Hauptachse geben dir fußläufigen Zugang zu Strand, Supermärkten und Restaurants. Die neueren Anlagen auf der Südseite bei Cañada del Río bringen dich näher an Sotavento. Wer maximale Ruhe will, sucht in den Wohnstraßen am Hang hinter der Avenida El Palmeral — kurzer Weg hinunter, schöne Blicke aufs Meer. Vergleiche Ferienwohnungen in Costa Calma, um die passende zu finden.

Wo liegt Costa Calma?

Häufig gestellte Fragen