Das südliche Ende der Insel

Morro Jable liegt so weit südlich, wie man auf Fuerteventura fahren kann. Die Halbinsel verjüngt sich zu einer Spitze, die Autobahn FV-2 endet, und was man vorfindet, ist eine Arbeitsstadt, die zufällig einen der besten Strände Spaniens vor der Tür hat. Es ist ruhiger als Corralejo, fester verwurzelt als Costa Calma und in seinem Alltagsrhythmus deutlich spanischer.
Die Stadt hat zwei Hälften. Das alte Fischerdorf liegt am Westende, versteckt hinter dem kleinen Hafen, mit steilen Gassen, familiengeführten Bars und gekachelten Häusern in Weiß und Ocker. Die neuere Hotelzone erstreckt sich östlich entlang des Strands; die Promenade Avenida del Saladar zieht sich mehrere Kilometer an niedrig gebauten Hotels, Apartmentblöcken und palmenbeschatteten Plätzen vorbei.
Langzeitgäste aus Deutschland lieben diesen Ort — viele kommen seit zwanzig Jahren her und haben Stammcafés, in denen das Personal ihre Kaffeebestellung kennt. Das verleiht Morro Jable einen ungewöhnlichen Charakter: weniger Urlaubsort, mehr Stadt, die zufällig Urlauber beherbergt.
















