Das Wichtigste zuerst: die Piste
Die Zufahrt ist die entscheidende Information zum Faro de Jandía. Kurz hinter Morro Jable endet der Asphalt, danach liegen rund 20 Kilometer loser, gewellter Schotterpiste vor Ihnen. Kleine Mietwagen schaffen das langsam und mit Vorsicht — nur ist das nicht der Punkt: Fast jeder Mietvertrag auf der Insel schließt Schäden auf unbefestigten Strecken aus. Ein Reifenschaden, eine aufgeschlagene Ölwanne oder ein verbogener Querlenker gehen dann vollständig auf Ihre Rechnung. Lesen Sie die eigene Vertragsklausel nach, statt sich auf Hörensagen in die eine oder andere Richtung zu verlassen.
Vernünftige Alternativen sind eine geführte 4x4-Tour ab Morro Jable, die den Leuchtturm meist mit Cofete verbindet, oder der Linienbus, der Fahrplänen zufolge ein paar Mal am Tag hinausfährt und etwa eine Stunde braucht. In jedem Fall gilt: voller Tank, reichlich Wasser, brauchbares Reserverad. Auf der ganzen Halbinsel gibt es weder Tankstelle noch Laden, und der Handyempfang ist lückenhaft. Nach starkem Regen sollten Sie die Piste gar nicht erst versuchen.








