Wie Lajares wirklich ist

Lajares ist ein kleines Dorf im Landesinneren, wenige Kilometer südlich von Corralejo und östlich von El Cotillo, ohne eigene Küste. Für viele Besucher ist genau das der Reiz: Das Dorf liegt fast gleich weit von der Nordküste, den Wellen der Westküste und den Dünen Corralejos entfernt – man steht auf, prüft Wind- und Wellenvorhersage und fährt dorthin, wo die Bedingungen an diesem Morgen am besten sind.
Das Dorf selbst ist niedrig bebaut und ruhig – verstreute weiß getünchte Häuser auf einer flachen vulkanischen Ebene, umgeben von den dunklen Kegeln alter Vulkane, darunter Calderón Hondo. In den letzten Jahrzehnten hat es sich zu einer Art Surf-Drehscheibe entwickelt, mit Surfshops, Boardverleih, Cafés und einigen Surfcamps – ohne dabei seinen dörflichen Kern zu verlieren: An den Straßenrändern grasen noch Ziegen, und der Kirchplatz ist nach wie vor das echte Zentrum des Ortes und keine Kulisse für Touristen.
Verglichen mit Corralejo oder Costa Calma ist Lajares nach Einbruch der Dunkelheit ruhig und hat kaum Nachtleben. Dafür gibt es ein starkes Gemeinschaftsgefühl unter den Surfern, Radfahrern und Langzeitbewohnern, die hier ihre Basis haben, sowie einen leichten Zugang zu einer der schönsten Vulkanlandschaften der Insel.








